Infos rund ums Skifahren

Kinder & Skifahren

Früh übt sich, wer ein Pistenflitzer werden will

Davon träumen schon die Skizwerge: auf Skiern oder dem Snowboard ins Tal heruntergleiten, über Buckel springen und durch den Pulverschnee stieben – damit es richtig Spaß macht, sollten schon die Jüngsten von Anfang an sicher auf den Brettern stehen.

Und gerade deshalb muss ein Wintersporturlaub mit Kindern gut vorbereitet werden. Für die Planung eines Skiurlaubs ist nicht das Alter, sondern der Entwicklungsstand Ihres Kindes entscheidend, besonders wenn es um die Wahl des Wintersportgeräts geht.

Erste Erfahrungen im Schnee sind am besten beim Langlauf zu sammeln – nicht nur, weil er einem natürlichen Bewegungsablauf entspricht, sondern weil das Wandern in der Loipe auch eine ideale Übung für Koordination und Gleichgewicht ist. Kindern mit ausgeprägteren physischen und psychischen Fähigkeiten können schon von ihren Alpinski träumen

– aber bitte nicht ohne Skikurs!

Wer viel draußen herumtollt, über Baumstämme balanciert und sicher Rad fahren kann, der wird mit der Koordination kaum Probleme haben. Und doch sollte auf einen speziellen Kidskurs nicht verzichtet werden.

Aufs Snowboard sollten sich erst die Größeren wagen (ca. ab acht Jahre), denn das Snowboard stellt hohe Anforderungen an das Gleichgewicht. Auch hier ist ein Kurs empfehlenswert.

Nicht vergessen! Egal ob Rot, Gelb oder Grün – in leuchtender, wind- und wasserabweisender Kleidung (empfehlenswert sind Anorak und Hose), ist Ihr kleiner Skizwerg weit-hin sichtbar. Und natürlich darf – der Sicherheit Ihrer Kinder zuliebe – der Schutzhelm nicht fehlen. Fäustlinge sind nur so lange gut, wie ein Kind ohne Skistöcke fährt. Kaufen Sie Skistiefel nie auf Zuwachs. Mit zu großen Stiefeln können Kinder nicht Ski laufen. Warme Socken ohne (!) Rippenmuster und Skiunterwäsche runden die Ausrüstung ab.

Und die Ski? Auch für die Kleinen gibt es inzwischen fast nur noch die taillierten Carving-Ski (ab 70 Zentimeter Länge). Als Maß für Anfänger wird Brust- bis Schulterhöhe empfohlen.

Traumhafte Schneelandschaften, Ihre Erzählungen vom Skilaufen, das gemeinsame Ausprobieren der Skiausrüstung – all das weckt bestimmt Neugierde und Lust bei Ihren Skizwergen. Doch denken Sie daran, wenn vielleicht die ersten Tränen kullern, dass Skifahren ein Leben lang Freude machen soll.

Technik Tipps

Besser in Schwung - mehr Erlebnis durch mehr Können

Wer die Skientwicklung in den vergangenen Jahren nicht selber miterlebt hat, kann sich gar nicht vorstellen, wie leicht und voller Spaß man heute Skifahren genießen kann. Vergessen Sie anstrengende Abfahrten, komplizierte Bewegungen und kräfteraubende Technik. Ihr persönlicher Skilehrer öffnet zuerst das eingeprägte Bewegungsmuster früherer Jahre, zeigt ihnen dann die neue Grundposition und schult dann das situative Anwenden. In jedem Gelände und in jedem Schnee das Richtige tun. Im Zentrum stehen zwei besondere Anliegen:

1. Das Gefühl für die Fahreigenschaften der Ski

Das Wort Skifahren sagt, dass die Ski fahren, sprich sich entsprechend ihrer Taillierung und Elastizität vorwärts bewegen und Kurven fahren. Das Programm möchte die Kunden dafür sensibilisieren, denn nur wer frühzeitig das Gefühl für den Ski entwickelt, wird schnell, gut und gern lernen

2. Das Spiel mit den Bewegungsspielräumen

Das gewisse Etwas des Skifahrens ist unbestritten, das beeindruckende "Sich Messen" mit der Natur. Wie könnte das besser gelingen als durch gefühlvolles Abstimmen unserer Bewegungenauf Schnee- und Geländeerfordernisse? Der Reiz allgegenwärtiger Herausforderungen ist der authentische Inhalt des Programms!

Die Freude am Fahren lebt von einer gut ausbalancierten, neutral bewegungsbereit gebeugten Körperposition, die jederzeit erlaubt, die Ski situativ angepasst zu kanten und zu belasten. Einfühlsame Bewegungen lassen die Ski ihre Eigensteuerung entfalten. Erst der gleichmäßige Bewegungsablauf ermöglicht, je nach Bedarf, akzentuierter oder reduzierter zu agieren und zureagieren. Hohe Fahrqualität bei ökonomischem Kraftaufwand erfordert, bestens von den Fahreigenschaften der Ski zu profitieren. Die gleichzeitige, unabhängige Kantenführung und Belastung beider Ski wirkt wie ein Lenkrad. Deswegen treten die seitlichen Körperbewegungen stärker in den Mittelpunkt. Zum Kurvenwechsel erleichtert das seitliche Ganzkörperkippen in die Kurve den Kantwechsel. Mit diesem Belastungswechsel zum Außenski und einer geringen Körperdrehung in Fahrtrichtung fahren die Ski parallel in die Falllinie. Die Kurvenlage und die dosierte Hüftbewegung kurveneinwärts (Angulation) verbunden mit einer angepassten Schrittstellung nützen die Elastizität der Ski zur runden Kurvensteuerung. Die vorseitliche Armhaltung und der tal-offene Stockeinsatz stabilisieren den Rumpf und regulieren den Körper in einer flexiblen Gleichgewichtsposition.

In schwerer schwingbaren Situationen unterstützt eine gezielte Vertikalbewegung aus dem Sprunggelenk vor-einwärts in die Kurve den Kurvenwechsel.

Bei harter steilerer Unterlage garantiert das anschließende "Kurveneinwärts Führen" der Beine gegenden ruhigen Rumpf (Beinedrehen) oder die situativ notwendige Oberkörperausgleichsbewegung und die zunehmende Außenskibelastung die souveräne Kurvensteuerung. Fahrqualität ist das Ergebnis.

Das richtige Skimaterial

Skitest
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Skipflege

Die Skipflege beginnt immer an den Kanten. Verwenden Sie immer eine Kantenfeile oder Stahlkantenhobel mit mind. Rechtwinkligen Anschlag. Von der Belagseite muß die Kante nur dann geschliffen werden, wenn sich auf der Belagseite Kerben in der Kante zeigen. Die Hauptarbeit ist von der Seite zu verrichten. Schleifen Sie immer über die ganze Länge des Ski, nur die Schaufeln werden ausgespart. Die Kante ist ausreichend scharf, wenn beim Darüberstreichen mit dem Fingernagel deutlich sichtbare Spuren des Nagels an der Kante zurückbleiben. Anschließend wird die ganze Kante mit feinem Schleifpapier (Körnung 240-360) entgratet, indem man unter 45° zur Lauffläche leicht über die Kante streicht. S-Fahrer entgraten weniger, A- und L-Fahrer mehr. Schließlich wird die Kante an der Spitze 15 bis 20 cm und an den Skienden 5 bis 10 cm lang mit Schmirgelpapier oder einer Schlichtfeile abgerundet. Die unteren Werte gelten für S- , die oberen für L-Fahrer.

Nach der Präperation der Kanten werden die Metallspäne sorgfältig enfernt. Bevor der Ski gewachst wird muß der Belag auf Beschädigungen kontrolliert und gegebenfalls ausgebessert werden. Um die Ski zu wachsen, muß vorher das alte Wachs von den Ski entfernt werden. Benutzen Sie dazu Wachsentferner den Sie auf einen Lappen geben um den Ski Porentief zureinigen. Warten Sie 30 min ab, bis der Wachsentferner sich verflüchtigt hat.

Als Grundlage benutzen Sie am Besten immer Heißwachs. Er hält meist mehrere Tage (Extremisten Wachsen natürlich jeden Tag) und kann mit Tubenwachs oder Wachstüchern aufgefrischt werden. Tragen Sie den Heißwachs mit Hilfe eines Bügeleisens auf. Es reicht aus wenn die Wachsschicht gerade eben noch zu erkennen ist. Der Belag muß jedenfalls nicht unter einer 2 mm Wachsschicht verschwinden. Nachdem das Wachs abgekühlt ist ziehen Sie den überschüßigen Wachs mit einer Plastikklinge ab und machen die Laufrille und die Kanten wachsfrei. Reiben Sie den Belag, mit einem weichen Tuch, in Laufrichtung nach.

Fertig! Soll der Ski übersommern, bringen Sie am Ende der Saison eine Wachsschicht auf, die auch die Kanten einschließt. Der Belag kann so über Sommer nicht austrocknen und Spröde werden und die Kanten werden vor Rost geschützt. Zu Beginn der nächsten Saison braucht dann nur noch der Wachs abgezogen zu werden und schon ist der Ski wieder fahrbereit.  

Freeride

Sicherheitstipps für Freerider

Lawinengefahr richtig einschätzen

Das Abenteuer abseits der Pisten bedeutet nicht nur Verlockung, sondern auch Lawinengefahr: Der viele Schnee bringt Wintersportler ins Schwärmen. Aber Vorsicht: Der erste Tag nach starkem Schneefall ist besonders gefährlich. Die Schneedecke ist noch instabil, bereits die Zusatzbelastung einer Person kann eine Lawine auslösen. Jeden Winter sterben in der Schweiz im Durchschnitt 25 Personen in Lawinen, die meisten haben ihre Lawine selber ausgelöst. Die Überlebenschancen bei einer Ganzverschüttung sind gering. Trotz immer besserer Rettungsmethoden betragen sie nur gerade 50 Prozent.

Dies sind die wichtigsten Regeln für das Fahren abseits markierter Pisten, um einen Lawinenunfall zu verhindern:

Safer Six

1.Sich über die Wetter- und Lawinensituation orientieren.
2.Laufend die Verhältnisse, das Gelände und die beteiligten Personen neu beurteilen.
3.Lawinenverschüttetensuchgerät LVS auf «Senden», Schaufel und Lawinensonde sind dabei.
4. Frische Triebschneeansammlungen umgehen.
5. Schlüsselstellen und extreme Steilhänge einzeln befahren.
6. Erwärmung im Laufe des Tages beachten.

FIS-Regeln

Sicherheit im Skisport

1. Rücksicht auf andere Skifahrer nehmen
Jeder Skifahrer muß sich so verhalten, daß er keinen anderen gefährdet oder schädigt.

2. Beherschung der Geschwindigkeit und Fahrweise
Jeder Skifahrer muß auf Sicht fahren. Er muß seine Geschwindigkeit und seine Fahrweise seinem Können und den Gelände-, Schnee- und Witterungsverhältnissen sowie der Verkehrsdichte anpassen.

3. Wahl der Fahrspur
Der von hinten kommende Skifahrer muß seine Fahrspur so wählen, daß er vor ihm fahrende Skifahrer nicht gefährdet.

4. Überholen
Überholt werden darf von oben oder unten, von rechts oder links, aber immer nur mit einem Abstand, der dem überholten Skifahrer für alle seine Bewegungen genügend Raum läßt.

5. Einfahren und Anfahren
Jeder Skifahrer, der in eine Skiabfahrt einfahren oder nach einem Halt wieder anfahren will, muß sich nach oben und unten vergewissern, daß er dies ohne Gefahr für sich und andere tun kann.

6. Anhalten
Jeder Skifahrer muß es vermeiden, sich ohne Not an engen oder unübersichtlichen Stellen einer Abfahrt aufzuhalten. Ein gestürzter Skifahrer muß eine solche Stelle so schnell wie möglich freimachen.

7. Aufstieg und Abstieg
Ein Skifahrer, der aufsteigt oder zu Fuß absteigt, muß den Rand der Abfahrt benutzen.

8. Beachten der Zeichen
Jeder Skifahrer muß die Markierung und die Signalisation beachten.

9. Hilfeleistung
Bei Unfällen ist jeder Skifahrer zu Hilfeleistung verpflichtet.

10. Ausweispflicht
Jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, muß im Falle eines Unfalles seine Personalien angeben.

Profi-Skisport

Weltcuptermine

Optimale Vorbereitung

Skigymnastik

Um das volle Fahrvergnügen auf der Skipiste genießen zu können, sollte man seine Muskeln schon im Voraus gut trainieren. Hier finden Sie ein einfaches und effektives Trainingsprogramm mit Skigymnastikübungen für zu Hause. Auch wenn Ihnen der "Pistenspaß" eher ein Fremdwort sein sollte, bieten sich die Übungen als regelmäßige Gymnastik an, um das ganze Jahr über fit und gesund zu bleiben:

 

Übung 1

Zu Beginn ist eine 5- bis 10-minütige Aufwärmphase wichtig, um den Körper an die folgende Belastung zu gewöhnen. Laufen Sie zunächst locker auf der Stelle, die Arme schwingen mit. Wechseln Sie dann aus dem Laufen heraus zu lockeren Umsteigesprüngen, indem Sie Ihre Füße zusammenschließen und aus der Hüfte heraus abwechselnd nach links und rechts springen.

Übung 2

Dann wird es bayrisch: Sie machen den Schuhplattler. Führen Sie im Wechsel den  linken Fuß zur rechten und den rechten Fuß zur linken Hand.

Anschließend folgt das Konditionstraining. Beachten Sie dabei, dass Sie Dauer und Intensität der Übungen nur langsam steigern und immer kräftig ein- und ausatmen! Laufen Sie am Platz und ziehen Sie die Knie im Wechsel zum entgegen gesetzten Ellenbogen. Jede Seite mehrmals ca. 6 - 12 Mal wiederholen.

Übung 3

Für die nächste Übung stellen Sie sich mit hüftbreit geöffneten Beinen in Abfahrtsposition und machen dann einen Strecksprung nach oben. Dabei schließen Sie die Beine und landen anschließend wieder in der Ausgangsposition. Wiederholen Sie den Strecksprung 3 - 6 Mal, lockern Sie die Beine und machen Sie die Übung erneut.

Übung 4

Regelmäßige Kräftigung beugt Haltungsschäden vor. Führen Sie die folgenden Übungen langsam durch und achten Sie auf eine ruhige und gleichmäßige Atmung. Spannungspositionen sollten 5 - 10 Sekunden gehalten werden. Das Training beginnt mit dem Liegestützler. Stützen Sie sich im Vierfüßlerstand auf Händen und Knien ab, die Füße zum Po. Schieben Sie nun Ihren Oberkörper nach vorne in den Liegestütz. Die Arme 6 - 12 Mal beugen, kurz entspannen und wiederholen.

Übung 5

Anschließend legen Sie sich auf den Rücken. Die Arme seitlich am Körper. Beugen Sie die Beine bis ein rechter Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel entsteht. Nun heben Sie den Po langsam an und halten die Position – dann wieder entspannen. Wiederholen Sie den Polifter 6 - 12 Mal.

Übung 6

Zur Förderung Ihrer Koordination und Reaktionsfähigkeit führen Sie die folgende Übung aus. Stellen Sie sich auf das rechte Bein. Das linke malt eine Acht in die Luft. Führen Sie diese Übung mehrmals mit beiden Beinen für 10 - 20 Sekunden durch. Wer das schafft, probiert es auch mit geschlossenen Augen.

Übung 7

Nach der Belastung wollen die Muskeln nun auch entspannt werden. Das macht sie flexibler und weniger anfällig für Verletzungen. Setzen Sie sich mit weit geöffneten Beinen auf den Boden. Die Beine sind durchgestreckt und die Zehen angezogen. Beugen Sie den Oberkörper nach vorne und halten Sie diese Position für 10 - 20 Sekunden. Kurz entspannen und die Übung dann mit dem Oberkörper nach links und rechts geneigt durchführen

Anschließend legen Sie sich lang ausgestreckt auf den Rücken: Die Arme ziehen nach oben und die Beine nach unten. Atmen Sie dabei tief ein und aus. Zwischendurch entspannen und die Übung 3 - 6 Mal wiederholen. So wird der ganze Körper gedehnt.

 
Kurse in der Skihalle

 

News Skireisen

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